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Die Auferstehung

Karl-Heinz Ott (13.10.2016)
(Lesung aus seinem neuen Roman)


Vater ist tot. Und das ist das Letzte, was die vier Geschwister noch zusammenbringt. Drüben liegt er auf seinem Bett. Bevor sie es jemand anders sagen, muss das Erbe verteilt sein. Falls es ein Erbe gibt. Ein bissiger, ironischer Roman über die Rechnungen, die schließlich doch jeder begleichen muss.

Joschi ist eigentlich nur ein Clochard, irgendwo zwischen Karl Marx und verlottertem Mönch, Jakob ein quirliger Fernsehmann, Uli ein alternativer Aussteiger. Nur Linda, die Schwester, ist auch im Privatleben eine Macherin, aber ob sie deshalb liebevoller ist? Ihren Vater haben sie kaum noch gesehen, seit der sein Testament dem »Schwein« übergeben hat und sich, nach dem Tod der Mutter, von der »ungarischen Hure« pflegen lässt. Morgen früh wird das Testament eröffnet. Bis dahin muss alles geregelt sein. Keiner verlässt das Haus. Karl-Heinz Ott erzählt brillant und mit großer Komik von dem, was eine Familie zusammenhält – und was sie auseinanderreißt. Verwandt fühlt sich keiner mehr, bis nach einer langen Nacht der Augenblick der Wahrheit kommt.





Bild: © Peter-Andreas Hassiepen



Zum Autor:

Karl-Heinz Ott, 1957 in Ehingen an der Donau geboren, wurde für sein Werk mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises (1999), dem Alemannischen Literaturpreis (2005), dem Preis der LiteraTour Nord (2006), dem Johann-Peter-Hebel-Preis (2012) und dem Wolfgang-Koeppen-Preis (2014). ´Die Auferstehung´ ist sein erster Roman bei Hanser.

Pressestimmen

Spiegel-Online:
Mit einer (weiteren) bitter-komischen Pointe endet der Roman. Seine Lektüre bereitet Vergnügen, weil es Ott in seiner Detailgenauigkeit faszinierend gelingt, Personen, Situationen, Räume, Stimmungen und Erinnerungen zu vergegenwärtigen und das Geschehen choreografisch durch Dialoge und Rückblenden immer wieder spannend zu verzögern und zugleich überraschende Wendungen selbstverständlich erscheinen zu lassen. Gewissermaßen großes Kino, Verfilmung dieses Romans dringend empfohlen.

Süddeutsche Zeitung:
„Die Auferstehung“ ist ein Unterhaltungsroman im allerbesten Sinn, klug, vergnüglich, boshaft, politisch brisant, sprachlich brillant und in seinen philosophischen Passagen durchaus erhellend.



Veranstaltungsort:
Löwenscheune
beim Gasthaus zum Löwen
Marchstraße 2
79279 Vörstetten
Telefon: 07666 - 30 90

am: 13.10.2016 - Beginn: 20:00 Uhr - Einlass ab: 19:30 Uhr

Veranstalter:
Förderverein Gemeindebücherei Vörstetten

Vorankündigung


Lesen mit Kindern

"Der tapfere Toni" von Angelika Glitz und Imke Sönnicke (Donnerstag 6. Oktober 2016 - ab 4 Jahre) ..mehr

Lesen mit Kindern

Amelie Fried: Hat Opa einen Anzug an? (Donnerstag 10. November 2016 - ab 5 Jahre) ..mehr

Lesen mit Kindern

Gudrun Pausewang: Sie folgten einem hellen Stern (Donnerstag 8. Dezember 2016 - ab 3 Jahre) ..mehr

Rückblick Sommerferienprogramm

Buchwerkstatt

Aus gebrauchten Büchern neue und schöne Dinge gestalten

Am Mittwoch, 3. August 2016, erlebten viele Kinder in einem Workshop mit Sarah Spieler in den Räumen der Gemeindebücherei Vörstetten, wie man alten Büchern und Papier einen neuen Sinn und ein neues Gesicht geben kann und wie das viel Spaß bereitet.

  Fotostrecke

Buchwerkstatt


Siehe auch: Bericht der Badischen Zeitung


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